Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: September 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge über Beratungs-, Schulungs-, Seminar-, Workshop- und sonstige Dienstleistungen der:
PeopleHub GmbH
Moosacher Straße 82a
80809 München
Deutschland
Vertreten durch den Geschäftsführer Stefan Preusse
E-Mail: info@peoplehub.gmbh
Telefon: 015567 424440
Die Angebote der PeopleHub GmbH richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtliche Sondervermögen und andere rechtsfähige institutionelle Auftraggeber.
Bei Leistungen für Betriebsräte wird der Vertrag mit dem jeweiligen Arbeitgeber, der Gewerkschaft, einem Bildungsträger oder einem anderen rechtsfähigen Kostenträger geschlossen. Betriebsratsmitglieder können als Teilnehmer oder Ansprechpartner benannt werden.
Diese AGB gelten nicht für Verträge mit Verbrauchern. Für private Selbstzahler sind gesonderte Vertragsbedingungen und gegebenenfalls eine Widerrufsbelehrung erforderlich.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die PeopleHub GmbH ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen, Veranstaltungen und Terminen auf der Website stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot dar.
Der Kunde gibt durch das Absenden einer Buchung oder durch die schriftliche Annahme eines Angebots ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt zustande, sobald die PeopleHub GmbH die Buchung oder Beauftragung in Textform bestätigt, mit der Leistungserbringung beginnt oder eine Rechnung ausstellt.
Bei individuell erstellten Angeboten haben die dort enthaltenen Vereinbarungen Vorrang vor diesen AGB.
Die elektronische Bestätigung des Eingangs einer Buchung stellt noch keine Annahme dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Auftrags- oder Buchungsbestätigung bezeichnet wird.
3. Beratungsleistungen
Umfang, Inhalt, Dauer und Vergütung von Beratungsleistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder einer individuellen Vereinbarung.
Die PeopleHub GmbH erbringt die vereinbarten Leistungen fachgerecht und nach dem zum Zeitpunkt der Leistungserbringung vorhandenen Kenntnisstand. Ein bestimmter wirtschaftlicher, rechtlicher oder unternehmerischer Erfolg wird nur geschuldet, wenn dieser ausdrücklich vereinbart wurde.
Soweit Leistungen rechtliche, steuerliche oder wirtschaftliche Fragestellungen berühren, ersetzen sie keine Rechts-, Steuer- oder sonstige erlaubnispflichtige Fachberatung, sofern dies nicht ausdrücklich als geschuldete Leistung vereinbart wurde und die erforderliche Befugnis besteht.
Die PeopleHub GmbH darf zur Leistungserbringung fachlich geeignete Mitarbeiter, freie Mitarbeiter oder Unterauftragnehmer einsetzen.
4. Seminare, Workshops und Veranstaltungen
Inhalt, Termin, Veranstaltungsort, Durchführungsform, Teilnahmeentgelt und gegebenenfalls enthaltene Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung.
Veranstaltungen können in Präsenz, online oder in hybrider Form stattfinden.
Die PeopleHub GmbH darf Referenten aus wichtigem Grund durch fachlich vergleichbare Personen ersetzen und organisatorische oder inhaltlich unwesentliche Änderungen vornehmen, soweit der Gesamtcharakter und der Vertragszweck der Veranstaltung erhalten bleiben.
Anreise, Übernachtung, Verpflegung und sonstige Nebenkosten sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich angegeben wurde.
Teilnahmebescheinigungen bestätigen die Teilnahme, stellen jedoch keinen staatlich oder behördlich anerkannten Abschluss dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wird.
5. Absage und Verlegung durch die PeopleHub GmbH
Die PeopleHub GmbH kann eine Veranstaltung aus wichtigem Grund absagen, verschieben oder in eine vergleichbare Onlineveranstaltung umwandeln. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei Erkrankung eines Referenten, Nichterreichen einer angekündigten Mindestteilnehmerzahl, technischen Ausfällen oder höherer Gewalt vor.
Bei einer vollständigen Absage werden bereits gezahlte Teilnahmeentgelte erstattet. Alternativ kann der Kunde einer Umbuchung auf einen Ersatztermin zustimmen.
Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Erstattung von Reise-, Übernachtungs- oder Arbeitsausfallkosten, bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser AGB. Teilnehmer sollten stornierbare Reise- und Übernachtungsmöglichkeiten wählen.
6. Stornierung durch den Kunden
Eine Stornierung muss in Textform erfolgen. Maßgeblich ist der Eingang bei der PeopleHub GmbH.
Sofern im Angebot keine abweichenden Bedingungen genannt werden, gelten folgende Stornierungskosten:
bis 28 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei
27 bis 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 Prozent des Teilnahmeentgelts
ab 13 Kalendertagen vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen: 100 Prozent des Teilnahmeentgelts
Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Die Benennung eines geeigneten Ersatzteilnehmers ist bis zum Veranstaltungsbeginn ohne zusätzliche Kosten möglich, sofern keine sachlichen Gründe entgegenstehen.
Das gesetzliche Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Onlineveranstaltungen und technische Voraussetzungen
Bei Onlineveranstaltungen ist der Kunde für einen geeigneten Internetzugang, ein kompatibles Endgerät und die erforderliche Software verantwortlich.
Zugangsdaten dürfen ausschließlich von den angemeldeten Teilnehmern verwendet und nicht an Dritte weitergegeben werden.
Technische Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden begründen keinen Anspruch auf Erstattung oder Wiederholung. Bei einer wesentlichen technischen Störung im Verantwortungsbereich der PeopleHub GmbH wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin oder eine vergleichbare Ersatzleistung angeboten.
Bild-, Ton- oder Bildschirmaufzeichnungen durch Teilnehmer sind ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der PeopleHub GmbH und aller erkennbaren Beteiligten untersagt.
8. Benutzerkonten und geschützter Bereich
Soweit ein geschützter Bereich angeboten wird, erhält der Kunde beziehungsweise Teilnehmer ein persönliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die vereinbarte Dauer.
Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Ein vermuteter Missbrauch ist der PeopleHub GmbH unverzüglich mitzuteilen.
Die PeopleHub GmbH darf Zugänge vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Missbrauch, eine Weitergabe an Unberechtigte oder eine Gefährdung der technischen Sicherheit bestehen.
Ein Anspruch auf dauerhafte Speicherung von Materialien, Beiträgen oder Teilnehmerdaten besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
9. Teilnehmerlisten
Teilnehmerlisten werden nur im für die Organisation der jeweiligen Veranstaltung erforderlichen Umfang erstellt und zugänglich gemacht.
Eine darüber hinausgehende Anzeige von Namen, Kontaktdaten, Betriebsratsfunktionen oder Organisationszugehörigkeiten gegenüber anderen Teilnehmern erfolgt nur, wenn eine ausreichende datenschutzrechtliche Grundlage besteht.
Angaben, aus denen eine Gewerkschaftsmitgliedschaft hervorgehen kann, werden nicht ohne eine hierfür erforderliche ausdrückliche Einwilligung offengelegt.
10. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge, Freigaben und Ansprechpartner rechtzeitig zur Verfügung.
Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen verantwortlich. Verzögerungen, die auf einer verspäteten oder unvollständigen Mitwirkung beruhen, verlängern vereinbarte Leistungsfristen angemessen.
Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm übermittelten Inhalte, Daten und Unterlagen rechtmäßig verwendet werden dürfen und keine Rechte Dritter verletzen.
11. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im jeweiligen Angebot oder Buchungsvorgang genannten Preise. Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich die Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen, sofern keine andere Zahlungsfrist vereinbart wurde.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die PeopleHub GmbH darf weitere Leistungen oder den Zugang zu kostenpflichtigen Bereichen bis zum Ausgleich fälliger Forderungen aussetzen, wenn dies unter Berücksichtigung der Interessen beider Vertragsparteien angemessen ist.
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.
12. Nutzungsrechte an Unterlagen und Inhalten
Schulungsunterlagen, Präsentationen, Texte, Konzepte, Videos, Arbeitsmaterialien und sonstige Inhalte bleiben urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde und die angemeldeten Teilnehmer erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Inhalte für eigene interne Zwecke und für die Dauer des vereinbarten Zugangs zu nutzen.
Nicht gestattet sind insbesondere:
die Weitergabe an nicht angemeldete Dritte
die öffentliche Zugänglichmachung
die kommerzielle Weiterverwertung
die Vervielfältigung über den persönlichen oder vereinbarten internen Gebrauch hinaus
die Entfernung von Urheber- oder Herkunftshinweisen
Weitergehende Nutzungsrechte bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung in Textform.
13. Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien behandeln als vertraulich gekennzeichnete oder ihrer Natur nach vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.
Die Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind, rechtmäßig von einem Dritten erlangt wurden oder aufgrund einer gesetzlichen oder behördlichen Verpflichtung offengelegt werden müssen.
Personenbezogene Daten und sensible Informationen aus Beratungen, Seminaren und geschützten Bereichen dürfen nicht ohne Berechtigung an Dritte weitergegeben werden.
14. Datenschutz
Die PeopleHub GmbH verarbeitet personenbezogene Daten entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen. Ergänzende Informationen enthält die Datenschutzerklärung auf der Website.
Soweit die PeopleHub GmbH personenbezogene Daten im Auftrag eines Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Vertrag über Auftragsverarbeitung gemäß Artikel 28 DSGVO, sofern dies gesetzlich erforderlich ist.
15. Haftung
Die PeopleHub GmbH haftet unbeschränkt:
bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
bei ausdrücklich übernommenen Garantien
bei arglistigem Verschweigen eines Mangels
nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend für Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen der PeopleHub GmbH.
16. Höhere Gewalt
Kann eine Vertragspartei ihre Verpflichtungen aufgrund eines von ihr nicht zu vertretenden, unvorhersehbaren und nicht mit zumutbaren Mitteln abwendbaren Ereignisses vorübergehend nicht erfüllen, ruhen die betroffenen Leistungspflichten für die Dauer des Ereignisses.
Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich. Dauert die Verhinderung länger als 60 Tage an, kann jede Partei den noch nicht erfüllten Teil des Vertrags in Textform kündigen. Bereits erbrachte Leistungen bleiben zu vergüten.
17. Laufzeit und Kündigung fortlaufender Leistungen
Die Laufzeit fortlaufender Leistungen, insbesondere digitaler Zugänge, Veranstaltungsreihen oder laufender Beratungsleistungen, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
Sofern keine feste Laufzeit oder abweichende Kündigungsfrist vereinbart wurde, können fortlaufende Verträge mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
18. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist München ausschließlicher Gerichtsstand. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen sollen aus Nachweisgründen in Textform erfolgen. Individuelle Ab